Die Türe – ein wichtiges Element im Sicherheitskonzept

Die Türe – ein wichtiges Element im Sicherheitskonzept

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Die Türe - ein wichtiges Element im Sicherheitskonzept

Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass nicht jede Person und alle Gegenstände einen Durchgang passieren dürfen. Was es zuerst braucht, ist eine Definition der Berechtigungen, der Funktion und der Widerstände von Durchgängen. Eng damit verbunden ist das Sicherheitskonzept, welches auf Basis eines Bedrohungsbilds ausgelegt wird. Die Bedrohung ist abhängig von den möglichen Einwirkungen und natürlich von der „Attraktivität“, der Funktion, dem Wert der „Sachen“ hinter diesen Türen.

Das Sicherheitskonzept eines Gebäudes hat einen wesentlichen Einfluss auf die Dimensionierung der Durchgänge – direkt beeinflusst werden Kosten und Komfort. Einige Massnahmen sind kaum und wenn nur mit viel Technik zu realisieren, zum Beispiel ein Fluchtweg in eine höhere Sicherheitszone, andere Massnahmen sind sophisticated, betriebsanfällig wie etwa Einbruchschutz und Vereinzelung kombiniert mit Brandschutz und Fluchtweg, andere wiederum sind total easy, eine Tresortüre, ein EI60-Abschluss zum Beispiel. Die ganze Türproblematik wird überlagert von Normen – komplizierte Werke, deren Nachweise den Markt wesentlich einschränken und die Konstruktionen und Preise gegenüber einer oft „vernünftigen Lösung“ eskalieren lassen.

An der Tagung rund um Türen werden die verschiedenen Aspekte der Sicherung von Durchgängen aus der Sicht der Praxis behandelt. Ausgewiesene Referenten präsentieren die Grundlagen und Instrumente der Türfachplanung von der Idee bis zur Ausführung. Die Anforderungen des Kunden und somit des Sicherheitskonzeptes basieren auf integralen Überlegungen und Lösungsansätzen. Die Spezialisten aus Wangen (Metall) und Biel (Holz) informieren über die Widerstandsklassen gegen Einbruch, insbesondere in Kombination mit Brandschutzanforderungen unter Berücksichtigung der einschlägigen Normen(EN, DIN, CH usw.). Besondere Beachtung des Türengineerings verdient die Elektroplanung sowie die Vernetzung und Ansteuerung von Sicherheitssystemen. Über den Knackpunkt im Türengineering – um nicht zu sagen dem Dilemma – referiert Rainer Seiffert. Er stellt Lösungen im Bereich Türtechnik, Flucht- und Rettungswegtüren bis zu organisatorischen Massnahmen zur Kompensation der Risiken in Aussicht. Die „eierlegnde Wollmilchsau“ stellt Marianne Beyeler als Expertin für automatische Schiebetüren vor. Sie ist überzeugt, Durchgänge, welche den Anforderungen an Komfort, Brandschutz, Einbruchhemmung sowie Flucht- und Rettungswege entsprechen, in einem Türsystem zu vereinen.

Als Abschluss der Tagung beleuchtet ein bedeutender Besteller und Nutzer von Sicherheitssystemen, Ralf Weidmann, die Aspekte zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Nicht alles, was gut gemeint ist, funktioniert auch gut – trotz oder gerade wegen der Planung und den Zusicherungen der Beauftragten kommt es immer wieder vor, dass eine Handvoll Spezialisten sich ratlos um die Zweckmässigkeit eines Durchgangs streiten.

Die Tagung verspricht viel Brisanz, vermittelt praktische Erfahrungen und befähigt die Teilnehmer, mögliche Fehler nicht zu wiederholen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Die Tagungsleitung


Zur Einladung als PDF-Datei

Tagungstermin
29.01.2015, Donnerstag

Veranstaltungsort
Zürich Marriott Hotel, Neumühlequai 42, CH-8006 Zürich
T: +41 44 360 70 70, F: +41 44 360 77 77
Veranstaltungsort auf Google Maps einsehen

Veranstalter
SAVE AG, Tittwiesenstrasse 61, CH-7000 Chur
T: +41 43 819 16 40, F: +41 43 819 16 50
info@save.ch, www.save.ch

Eine Tagung der MediaSec AG und SAVE AG

Patronat
SSI – Schweizerische Vereinigung unabhängiger Sicherheitsingenieure und -berater

Tagungsleiter
Michael Glenck, Sicherheitsberater SSI, Partner bei BDS Security Design AG, CH-Bern
Markus Good, Geschäftsführer SAVE AG, CH-Chur
Daniel Beer, Berater SAVE AG, CH-Küsnacht

Teilnahmepreis
CHF 655.00, Preis exkl. 8% MwSt.In der Gebühr enthalten sind Pausenkaffee, Mittagessen inkl. Getränke sowie alle Unterlagen inkl. Teilnahmezertifikat.

Zielgruppe
Türfachplaner, Sicherheitsingenieure, Elektroingenieure, Sicherheitsberater, Generalplaner.
Facility Manager, Architekten, Ingenieure, Projektmanager, Liegenschaftsbewirtschafter.
Führungskräfte und Verantwortliche für den Bereich Security aus öffentlichen wie privaten Unternehmen sowie von Behörden. Leiter der Abteilungen Organisation, Bau, Technik.
Lieferanten und Errichter von Sicherheitstechnik und Schliesstechnik.

Anmeldung
Mit der Bestellkarte, via Mail mit allen relevanten Angaben an info@save.ch oder direkt online unter www.save.ch

Anmeldeschluss
20.01.2015, Dienstag

Rücktritt / Annullation
Bis 5 Arbeitstage vor der Veranstaltung fallen für eine allfällige Annullation der Teilnahme keine Kosten an. Nach dieser Frist wird die Gebühr zu 100% verrechnet. Ersatzteilnehmer sind bis Tagungsbeginn kostenlos möglich.

Tagungssprache
Deutsch

Programmänderungen
Bleiben vorbehalten
09:20 Begrüssung und Einführung ins Tagungsthema Michael Glenck, Sicherheitsberater SSI, Bern
09:30 Türengineering versus Türendilemma
  • Planungsfehler und deren Auswirkungen
  • Das Kreuz mit den Schnittstellen
  • (Aus-) Wirkungen der Normenvielfalt
  • Montage und Abnahmen von Türen
  • Die „falsche Tür“ oder der „unfähige Bediener“?
Rochus Zalud, Sicherheitsberater BdSi, Bonn
10:00 Kundenanforderungen und integrales Türengineering
  • Bauliche und technische Anforderungen
  • Grundlagen für die Türplanung
  • Schnittstellendefinition
  • Lösungsansätze und Praxisbeispiele
Stefan Messerli, Sicherheitsberater SSI, Bern
10:30 Kaffeepause
10:50 (Einbruch-)Sichere Türen – gibt es das?
  • Ausgangslage, Einbruchmethoden, Abgrenzung
  • Die Normenreihe SN EN 1627 – 1630
  • Prüfverfahren, Ablauf einer Prüfung
  • Der schweizerische nationale Anhang der SN EN 1627
Urs Stalder, dipl. Holzing. HTL, Prüfstelle für Einbruchhemmung an der BFH, Biel
11:20 Sind Sie sicher? RC4?
  • Herausforderung RC4 mit Brandschutz / Fluchtweg EN 179
  • Stolpersteine und Tipps
  • Produktionsprozesse: Werdegang eines Probanden
  • Einsatz der geeigneten Widerstandsklasse in der Praxis
Guido Schäfler, Projektleiter Sicherheits-Metallbau, Wangen ZH
11:50 Diskussion – Fragen und Antworten
12:00 Mittagessen
13:30 Die Elektroplanung als Bestandteil des integralen Türengineerings
  • Die richtige Zeit vom Elektroplaner
  • Die Stammtischrunde als Basis
  • Das rote Telefon zum Bauherrn
  • Schnittstellenplanung der verschiedenen Gewerke
  • Beispiele
Simon Sarbach, eidg. dipl. Elektroinstallateur, Gümligen
14:00 Koordinierte Ansteuerung, Vernetzung, Sicherheitsleitsystem
  • Türzustand: wer benötigt diese Information?
  • Türansteuerung: Badge, Schlüssel, Schlaufe und Taster - wer gewinnt?
  • Einbindung von Bildaufschaltung und Gegensprechsystemen
  • Komplexe Vernetzung, Sicherheitsleitsystem
Martin Triet, dipl. Maschinenbau-Informatikingenieur (FH), Uhwiesen
14:30 Sicherheitstür und Rettungsweg ein Widerspruch?
  • Flucht- und/oder Rettungswegtür, was gilt?
  • Allgemeine Anforderungen an ein Tür
  • Spezielle Forderungen der VKF-Richtlinien an Rettungswegtüren
  • Kriterien für die Türplanung und Auswirkungen auf die Türtechnik
  • Spezialfall: Panik an der Tür!
  • Organisatorische Massnahmen zur Kompensation von baulichen oder technischen Sicherheitsmassnahmen
Rainer Seiffert, Sicherheitsberater SSI, Bern
15:00 Kaffeepause
15:20 Automatische Schiebetür oder „eierlegende Wollmilchsau“?
  • Komfort und Personensicherheit
  • Einbruchhemmung
  • Flucht- und Rettungsweg
  • Brandschutz/Rauchschutz
  • Welche Kombinationen sind möglich, welche nicht?
Marianne Beyeler, Expertin für Einbruchhemmung, Schwarzenburg
15:50 Theorie trifft Realität – Türsysteme im Alltag! Erfahrungen eines Betreibers
  • Lebenszyklus Türsystem
  • Ganzheitliches Systemdenken
  • Gut gedacht – schlecht gemacht
  • Am Tellerrand des Türsystems
  • Keep simple
  • Wartung und Unterhalt – was nun?
Ralf Weidmann, Fachleiter Schliess- und Sicherheitstechnik, Stadt Zürich
16:20 Diskussion – Fragen und Antworten
16:30 Ende der Veranstaltung
Beyeler Marianne Produktmanagerin bei Gilgen Door Systems AG, Schwarzenburg. Zuständig für automatische Personendurchgänge mit Zusatzanforderungen Langjährige Erfahrung in den Bereichen Einbruchhemmung, Flucht- und Rettungsweg, Brandschutz, etc.
Glenck Michael Dipl. Technischer Kaufmann, Sicherheitsberater SSI, Mitinhaber und Stv. Geschäftsleiter BDS Security Design AG, Bern. Ganzheitliche Sicherheitsberatung mit über 25 Jahren Erfahrung im Bereich Sicherheitskonzepte, Sicherheitstüren und Sicherheitsanlagen.
Messerli Stefan Projektleiter Sicherheit bei Siplan AG, Bern. Sicherheitsberater SSI. Zuständig für Mandate im Bereich Security und Safety mit Schwerpunkt Projektmanagement. Langjährige Erfahrung in den Bereichen Türmanagement, Einbruchhemmung, Flucht- und Rettungsweg, Einbruchmeldeanlage, etc.
Sarbach Simon Eidg. Dipl. Elektroinstallateur, Geschäftsinhaber der fux & sarbach ENGINEERING AG, Fachperson für äusserer und innerer Blitzschutz VKV, Prüfungsexperte QV und Fachlehrer MPO, Erfahrung in integralen Sicherheitskontrollen und Schnittstellenkoordination
Schäfler Guido Gelernter Metallbauer, seit 2005 bei der Firma Kläy & Co AG (ab Dezember SAFOS AG) tätig, seit 2008 als Projektleiter Sicherheits-Metallbau angestellt. Mitwirkung bei der Entwicklung von Zellentüren, Schleusen und Türen mit erhöhter Widerstandskraft und Brandanforderung.
Seiffert Rainer Dipl. Bauingenieur (FH), Sicherheitsberater CFPA und SSI, Brandschutzberater CFPA in Bern. Mehrjährige Erfahrung als Projektleiter in der Planung und Ausführung von integralen Sicherheits- und Brandschutzprojekten, Türen und Rechenzentren.
Stalder Urs Dipl. Holzing. HTL, Schreiner, Dozent Technikerschulen HF Holz Biel. Seit 2007 Projektleiter und Prüfer an der akkreditierten Prüfstelle für Einbruchhemmung der Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau in Biel.
Triet Martin Dipl. Maschinenbau-Informatikingenieur (FH), Teamleiter Automation bei der Brütsch Elektronik AG. Mehrjährige Erfahrung im Bereich von vernetzten Projekten mit vielen beteiligten Gewerken und Firmen.
Weidmann Ralf Dipl. Informationstechniker TS / NDS Betriebswirtschaft HF. Leadbuyer Security Dienstleistungen, Fachleiter Schliess- und Sicherheitstechnik, Stadt Zürich Immobilien-Bewirtschaftung. Seit mehr als 10 Jahren Leitung der Fachstelle Schliess- und Sicherheitstechnik und Erfahrung in Konzeption, Planung, Budgetierung, Realisierung, Betrieb und Unterhalt der schliess- und sicherheitstechnischen Anlagen in mehr als 1600 Gebäuden des Verwaltungsvermögens der Stadt Zürich. Davor mehrjährige Erfahrung im Verkauf und Projektleitung von gebäudetechnischen und sicherheitstechnischen Anlagen.
Zalud Rochus Dipl.-Ing. Bau, Senior Consultant der von zur Mühlen´sche GmbH, Bonn im Bereich bauliche und technische Sicherheit mit Schwerpunkt ganzheitlicher Türenplanung, Rechenzentrums- und Leitstellenplanung; Projektsteuerung und -management, Qualitätssicherung, Leiter der Geschäftsstelle des BdSI e.V. in Berlin. Sicherheitsberater BdSi.
Herzlichen Dank für Ihr Interesse. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Merci beaucoup pour votre inscription. Nous vous souhaitons une bonne manifestation.

Anmeldung

Die Veranstaltung ist ausgebucht.